„Ein motivierter Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter“, diesen Spruch liest man in so manchem Ein-Mail-Eins der Personalbetreuung. Aber das Problem ist: Was versteht man unter motiviert und wie schafft man es, dass die Belegschaft zufrieden mit dem eigenen Job und allgemein mit dem Unternehmen ist? Dazu ist ein umfassendes Maßnahmenpaket notwendig, das versucht den Arbeitnehmern den Berufsalltag so angenehm und einfach wie möglich zu machen.
Gute Kommunikation
Sie müssen Ihren Unternehmen nicht den neuesten Apple-PC geben oder ihn in das modernste Büro überhaupt setzen. Oft sind es Kleinigkeiten, die im richtigen Moment und mit der perfekten Umsetzung Großes bewirken. Dazu zählt beispielsweise die Kommunikation. Seien Sie ehrlich zu Ihren Arbeitnehmern, das ist nicht nicht nur bei der Ankündigung der Jobs im Stellenangebot gemeint. Innerhalb des Unternehmens sollten sie ständig über Neuerungen und Aktuelles informieren. Machen Sie nicht den Fehler und denken Sie: „Das wird ja wohl keinen interessieren.“ Sind Sie sehr offen in Ihrer Kommunikation, fühlen sich die Mitarbeiter ernst genommen und trauen sich der zuständigen Abteilung auch eigene Gedanken mitzuteilen. Oft entstehen aus den Ideen einzelner Mitarbeiter die besten Erfindungen!
Von Kaffee zu Obst
Was braucht der Arbeitnehmer um sich beispielsweise in seinem Job bei guter Laune zu halten? Das Arbeitsambiente und Dinge wie gratis Kaffee, Obst und Wasser zählen hier. Damit kann sich jeder einzelne den Arbeitstag versüßen, erhält Vitamine und für müde Tage gibt es auch immer genügend Koffein. Unternehmen, die eine gute Gemeinschaft innerhalb der Belegschaft herstellen, setzen außerdem wichtige Maßnahmen im Employer Branding. Zufriedene Firmenmitglieder werden nur positiv vom Unternehmen reden und sozusagen in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für ihren Job in Innsbruck oder vielleicht in Graz machen. Den Wert dieser Mundpropaganda sollte man nie unterschätzen. Er wird viel besser angenommen als jegliche andere Marketingbestrebungen.
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Nach großen Anstrengungen und vielen Herausforderungen haben Sie es nun...
6 Antworten bis jetzt ↓
1 Carsten // Mrz 29, 2012 at 12:13
” . . . in guten Zeiten, wie in schlechten Zeiten”
In guten Zeiten werden oft Marketing- und PR-Agenturen beauftragt, jede Neuerung zu coolen Lifestyle-Berichten aufzubauschen, selbst wenn am Firmengebäude eine neue Hausnummer angeschraubt wird.
Aber wenn die Märkte oder es direkt im Unternehmen mal nicht so gut läuft, werden besonders die Mitarbeiter von allen wichtigen Informationen ausgeschlossen. Und falls der kleine Beschäftigte doch mal etwas erfährt, dann aus den Börsennews vor der Tagesschau, dass in seinem Betrieb nun doch nur 3000 Arbeitsstellen abgebaut werden.
In der Tat, es gibt schwierige Zeiten! Doch bergen gerade solche Zeiten große Chancen für Unternehmen, wenn es ihnen gelingt mit offener und ehrlicher Kommunikation den Zusammenhalt im Betrieb zu fördern und gemeinsam - nicht nur an einem seil zu ziehen - sondern auch noch auf der gleichen Seite.
2 Andre // Apr 27, 2012 at 10:44
Mitarbeiter zu motivieren ist enie ganz einfache Aufgabe, die aber ernst genommen werden muss.
1. Muss die Motivation GLAUBHAFT rüber kommen, wenn es gespielt / künstlich ist, merken das Mitarbeiter und man bewirkt das Gegenteil (klar wer lässt sich auch schon für dumm verkaufen)
2. Kleine Gesten, nette Worte oder mal eine Austeilung an Süßigkeiten o.ä.
Leider beherrscht dies nicht jeder Personalverantwortliche…
3 Lambert Schuster // Jun 12, 2012 at 09:29
Mitarbeiter-Motivation - ein beliebtes Thema, welches gern in unserer Gesellschaft auf den Chef, auf das Unternehmen abgewälzt wird. Mit Recht und mit Unrecht.
Grundsätzlich ist zunächst jeder selbst für seine Motivation verantwortlich. Als Chef darf ich erwarten, dass die Mitarbeiter gut motiviert zur Arbeit erscheinen.
Allerdings bin ich als Chef verantwortlich, die richtigen (guten) Rahmenbedingungen zu schaffen. Das sind zunächst eine offene und ehrliche Kommunikation, über das, was das Unternehmen bzw. die Abteilung betrifft aber auch über das was den Mitarbeiter betrifft (”Süßigkeiten” sehe ich da weniger vorn).
Im nächsten Schritt geht es darum, gute Leistungen des Mitarbeiters zu fördern. Der Mitarbeiter will sich und seine Leistung gern voll einbringen. Gebe ich als Chef ihm dazu die Möglichkeit? Nehme ich seine Anregungen ernst? Gehe ich auf ihn ein? Nehme ich seine Verbesserungsvorschläge an?
Zuletzt geht es darum, dem Mitarbeiter Anerkennung zu zollen, seine Leistungen zu würdigen. Dazu gehört auch der Mut, die Stirn, Verbesserungspotenziale offen anzusprechen.
Gute Mitarbeiterführung ist eine herausfordernde Fähigkeit. Die Mitarbeiter sollten auch anerkennen, dass kaum ein Chef die Fähigkeiten perfekt beherrschen kann.
4 Sören // Aug 27, 2012 at 15:39
Ein schöner Beitrag.
Tatsächlich empfinde ich selbst die Kommunikation als allerwichtigsten Baustein. Ich war selbst in einem Unternehmen, wo wenig bis gar keine Kommunikation herrschte und Mitarbeiter sogar ihre Kündigungen bis kurz vorm Weggang geheim halten mussten.
Dazu passend habe ich auch einen Artikel gefunden, in welchem es um IT-Projekte geht.
Da berichtet ein Chef über negative Erfahrungen und was er daraus gelernt hat…
Beispielsweise sagt er, dass er nun die Mitarbeiter immer sehr frühzeitig einbindet.
Und auch ganz wichtig finde ich folgendes Zitat: „Ein IT-Projekt bewirkt auch immer nachhaltige Verhaltensänderungen innerhalb eines Betriebes. Darüber muss frühzeitig diskutiert und die Vorgehensweise einschließlich der Zuständigkeiten aller Beteiligten klar definiert werden. Andernfalls droht das IT-Projekt aus dem Ruder zu laufen und schlimmstenfalls zu scheitern.“
Das ist doch mal ein Positivbeispiel!
Hier der Artikel: http://www.marktundmittelstand.de/idee-des-tages/kein-it-projekt-ohne-mitarbeitermotivation/
5 Marie Müller // Dez 3, 2012 at 11:47
…..Mitarbeiter Motivation ist ein ganz interessantes und spannendes Thema, das immer aktuell bleiben wird…..
6 Yasmin Weber // Dez 4, 2012 at 17:31
Die Mitarbeitermotivation ist das A und O in einem Unternehmen. Ohne diese Motivation lebt das Unternehmen intern nicht. Es gibt viele Arbeitgeber, die dieses Thema bewusst ignorieren, weil sie selber auch nicht wissen wie sie vorzugehen haben. Da sollte man sich Hilfe holen oder Seminare besuchen, wo es einem erklärt wird wie man am besten vorgehen könnte.
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