Das Burn-out-Syndrom findet sich in der heutigen Arbeitswelt immer mehr und schlägt sogar Milliardenlöcher bei den Krankenkassen. Kein Wunder. Der Alltag wird immer stressiger, der Druck auf die einzelnen Mitarbeiter immer größer und der Arbeitsalltag immer hektischer. Grund genug, dem Burn-out-Syndrom entgegenzuwirken.
Symptome frühzeitig erkennen
Besser, als ein Burn-out-Syndrom zu behandeln, ist es, dieses zu verhindern. Dazu muss das Burn-out aber zuerst erkannt werden. Dies ist allerdings nicht ganz einfach. Denn das Burn-out-Syndrom kommt nicht von heute auf morgen, sondern es ist ein schleichender Prozess. Trotzdem gibt es einige Anzeichen für ein Burn-out-Syndrom. Wenn sich das Gefühl entwickelt, zu wenig Zeit für die alltäglichen Dinge des Lebens zu haben, kann das schon ein Anzeichen sein.
Auf das erste Anzeichen folgen weitere Merkmale wie Angst, Erschöpfung und Selbstzweifel. Wer dann noch körperliche Anzeichen wie Lustlosigkeit, Gereiztheit, dauernde Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen aufweist, ist dem Burn-out-Syndrom schon sehr nahe. In einzelnen Fällen kann es zum Rückzug von Freunden und dem Verschwinden aus dem sozialen Umfeld kommen.
Folgen des Burn-out-Syndroms
Psychosoziale Konsequenzen: Das Burn-out-Syndrom hat auch Auswirkungen auf das private Leben. Der Geschädigte entflieht der Realität durch den unkontrollierten Konsum von Alkohol, Zigaretten und Schlaftabletten. Neben diesen persönlichen Problemen kann es auch zu Problemen mit der Familie und dem Ehepartner kommen.
Berufliche Einbußen: Die schwerwiegendste Konsequenz ergibt sich für den Arbeitsplatz. So ist der betroffene Mitarbeiter immer mehr mit sich selbst beschäftigt und vernachlässigt Kunden und Kollegen. Dies führt natürlich zu einer Leistungsminderung, und das erste Gespräch mit dem Vorgesetzten lässt kaum auf sich warten.
Das Burn-out-Syndrom ist ein Teufelskreis, in den man immer tiefer hinunterfällt. Nicht selten sind Depressionen und sogar eine existenzielle Gefährdung die Folgen.
Behandlung des Burn-out-Syndroms
Die beste Behandlung ist das frühzeitige Erkennen und Vermeiden der Krankheit. Diese Erkenntnis kommt aber in den meisten Fällen zu spät. Hier hilft nur noch eine individuell angepasste Therapie. Man kann das Gespräch mit einem Facharzt aufsuchen und man sollte Stresssituationen vermeiden. Auch arbeitspsychologische Maßnahmen können getroffen werden.
Erfahren Sie mehr über das Burn-out-Syndrom im Coaching/Training Blog, bei Stresstips.de, Psychonews und Snipes.de.
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