1. Vorselektion
Je nach der zu besetzenden Stelle erhält man eine Vielzahl von Bewerbungen. Da nicht jede Bewerbung sofort bearbeitet werden kann, muss man die eingegangene Bewerbung mit einem Zwischenbescheid bestätigen. Beim Durchsehen der Unterlagen fallen überdurchschnittliche Bewerber auf. Nicht geeignete Bewerber müssen mit einem Absagebrief mit einer kurzen Begründung informiert werden. Das Bewerbungsdossier ist ebenfalls zu retournieren.
2. Beurteilung der Bewerbungsunterlagen
Die erste Auswahl basiert auf einem oberflächlichen Vergleich. Beim näheren Prüfen der Bewerbungen fallen aber einzelne feinere äußere Unterschiede auf: Manche Bewerbungsdossiers sind sauber und übersichtlich; Beilagen wie Lebensläufe und Arbeitszeugnisse sind geordnet und vollständig; andere sind unübersichtlich und so ausführlich, dass die wichtigen Informationen untergehen.
3. Beurteilung des Bewerbungsschreibens
Schon auf den ersten Blick kann man die äußere Form eines Bewerbungsschreibens beurteilen. Wenn es klar, sauber und nicht zu ausführlich geschrieben ist, ist dies ein positives Anzeichen. Folgende Inhaltspunkte muss aber ein Bewerbungsbrief enthalten: die Erwähnung der ausgeschriebenen Position, die wichtigsten Informationen über den Bewerber, die persönliche Motivation für die Position und das Interesse an einem gemeinsamen Gespräch.
4. Analyse des Lebenslaufs
Der Lebenslauf ist das Schlüsseldokument einer Bewerbung. Hier wird nicht nur der Werdegang des Bewerbers aufgezeigt, sondern es lassen auch sich Rückschlüsse auf persönliche Eigenschaften wie Leistungsfähigkeit und Begabungen daraus ziehen. Lücken, häufige Wechsel und anstößiges Verhalten am Arbeitsplatz wirken sich negativ aus.
5. Bewertung der Zeugnisse
Zeugnisnoten sind nicht immer ein absoluter Gradmesser für ein Leistungskriterium. Auch Arbeitszeugnisse haben ihre Tücken. Aber eine erfahrene Person kann trotzdem viel aus einem Arbeitszeugnis herauslesen. Am besten ist es, wenn man mehrere Arbeitszeugnisse miteinander vergleichen kann.
6. Vorstellungsgespräch
Das Vorstellungsgespräch beginnt mit der Vorbereitung auf beiden Seiten. Beim Vorstellungsgespräch muss der Vorgesetzte den Gesprächsfaden führen, da er die stärkere Partei ist. Für den Bewerber gilt, dass in den meisten Fällen der erste Eindruck entscheidend ist. Nach einem Bewerbungsinterview kommt es zum Abschluss des Gesprächs. Nach dem Gespräch kommt es zur Auswertung, die mit gewissen Checklisten vorgenommen werden kann.
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1 Antwort bis jetzt ↓
1 Jana // Jun 7, 2011 at 17:33
Schöner Artikel! kurz und knackig zusammengefasst worauf man achten sollte !
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