Im Regelfall entscheidet die Leistung auf einer Position ohne Führungsverantwortung darüber, wer später Karriere macht. In vielen Fällen wird vergessen, dass auch Mitarbeiterführung gelernt sein will. Die fachliche Leistung hat mit der Fähigkeit zur Menschenführung nicht viel zu tun. Niemand wird als Vorgesetzter geboren.
Viele Vorgesetze haben Probleme ihre Rolle auszufüllen, da ihnen die soziale Kompetenz fehlt, die einen guten Vorgesetzten auszeichnet. Bei der Auswahl des Führungspersonals ist also auf diese Punkte großer Wert zu legen. Wenn man einen Mitarbeiter ausgesucht hat, dann sollte dieser auf die neue Rolle vorbereitet werden.
Welche Punkte sind denn für die Mitarbeiterführung wichtig?
Soziale Kompetenz
Führung bedeutet immer Ideen zu vermitteln und Menschen zu überzeugen und mitzunehmen. Der Vorgesetzte muss es schaffen ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und ein Teamgefühl zu vermitteln. Gelingt dies nicht, dann ist der Voresetzte zum Scheitern verurteilt.
Verantwortungsbewusstsein
Als Vorgesetzter ist man in einer verantwortungsvollen Position, alle Fehler aber auch die guten Leistungen der Mitarbeiter fallen auf den Vorgesetzten zurück. Dieser Verantwortung muss man sich stellen. Man kann nicht auf der einen Seite die Leistungen des Teams für sich beanspruchen und bei Fehlern die Verantwortung weitergeben. Diese Verantwortung muss man übernehmen, dann wird das Team auch einen besseren Zusammenhalt haben und dem Vorgesetzten mehr Vertrauen entgegenbringen. Als Vorgesetzer nimmt man eine Vertreterfunktion nach oben und auch nach unten wahr, die Entscheidungen von oben müssen nach unten weitergegeben und vermittelt werden und umgekehrt muss die Leistung und auch die Interessen des Teams nach oben vertreten werden.
Fachliche Kompetenz
Auch durch fachliche Kompetenz muss der Vorgesetzte überzeugen, wobei dies nicht der wichtigste Punkt sein muss, in Positionen, in denen die Führungsaufgabe überwiegt, ist fachliches Können zweitrangig. Als Vorgesetzter muss man die Leistungen der Mitarbeiter überprüfen und bewerten können. Es schadet aber nicht, wenn man Fehler eingesteht und sich Dinge erklären lässt. Kein Chef kann alles.
Das interessiert Sie vielleicht auch:
- 5 Techniken, wie Sie Ihre Arbeitnehmer zu Höchstleistungen anspornen können
In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, die Arbeitsproduktivität... - Die drei größten Fettnäpfchen für Manager
Nach großen Anstrengungen und vielen Herausforderungen haben Sie es nun... - 5 Schritte für maximale Produktivität
Die Arbeitsproduktivität des Menschen hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Es... - Die Mitarbeitermotivation durch Sabbaticals steigern
Am Anfang des Berufslebens macht das Arbeiten richtig Spaß. Doch... - Das Unternehmen mit Ideenmanagement voranbringen
In vielen Unternehmen fehlt ein Ideenmanagement.Für manche ist dies sogar... - Weiterbildung
Für ein Unternehmen stellen gute Mitarbeiten den wesentlichen Erfolgsfaktor dar....
2 Antworten bis jetzt ↓
1 Tobias // Jan 24, 2010 at 19:17
Genau dass..
In der Firma in der Ich bis vor kurzem noch gearbeitet habe habe ich mitbekommen wie man als Praktikant innerhalb von Eineinhalb Jahren zum Schichtführer aufsteigen kann..
WO andere Leute schon 7 oder 8 Jahre dort gearbeitet hatten und es nicht so Weit schafften..
Ab da gab es ein wenig Unruhe in der Firma..
Da er sich aber wirklich behauptet hat steht er heute noch an dieser Stelle..
MFG Tobi
2 Volker // Feb 25, 2010 at 20:04
Wie wahr!
Der motivierende Umgang mit Menschen ist weder Schul- noch Studienfach.
Deswegen wird nach der Devise “TRY AND ERROR” weitergemacht.
Hinterlassen Sie einen Kommentar