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Die wichtigsten Grundregeln für Feedback-Gespräche

November 12th, 2009 · 2 Kommentare

Bei einem Feedback-Gespräch sollen Ergebnisse und Vorgehensweisen aus der Sicht des anderen bewertet werden. Das führt oft zu Spannungen, da der Feedback-Nehmer kritisiert wird und darauf gerne mit persönlichen Angriffen reagiert. Um solche Situation zu entschärfen, gibt es feste Grundregeln.

Regeln für den Feedback-Geber

Feedback sollte nur zum aktuellen Thema gegeben werden und das Gespräch sollte nicht dazu dienen, alte „Kamellen“ nochmal auf den Tisch zu bringen. Sachbezogen und konkret muss das Feedback formuliert werden und für vorhandene Fehler sollte ein Verbesserungsvorschlag gemacht werden. Um das Gespräch nicht nur mit negativen Inhalten zu füllen, sollten auch positive Ergebnisse erwähnt und gelobt werden. So fällt es dem Feedback-Nehmer leichter, die Kritik anzunehmen und nicht als persönlichen Angriff zu werten.

Regeln für den Feedback-Nehmer

Es ist wichtig, den Gesprächspartner ausreden zu lassen und ihm nicht ins Wort zu fallen. Daneben ist es nicht notwendig, sich zu verteidigen, denn ein Feedback-Gespräch ist keine Anklage vor Gericht. Nicht jeder Feedback-Geber drückt sich verständlich aus und so ist es auf jeden Fall angebracht nachzufragen, wenn der Inhalt des Feedbacks nicht oder nur teilweise verständlich angekommen ist. Höflichkeit und Respekt dürfen nie in den Hintergrund treten und müssen auch bei persönlichen Antipathien immer erhalten bleiben.

Die wichtigsten Feedback-Regeln für alle Teilnehmer

  1. Persönliche Wahrnehmungen sollten auch als solche kenntlich gemacht werden.
  2. Feedback darf nicht beleidigend oder analysierend werden.
  3. Feedback sollte schnell erfolgen und nicht erst nach Tagen oder Wochen.
  4. Ein günstiger Zeitpunkt für ein Feedback ist, wenn man danach gefragt wird.
  5. Wenn Sie ein Feedback erbitten, dann hören Sie erst nur zu und unterbrechen Sie nicht.
  6. Das Feedback dient nicht zu persönlichen Sympathie- oder Antipathie- Bezeugungen.
  7. Die einzelnen Punkte sollten so konkret wie möglich besprochen werden.
  8. Feedback ist nur dann produktiv, wenn der Nehmer es auch hören kann.
  9. Feedback kann und soll die Person nicht verändern.

Weiterführende Links

  • … zum Stichwort: Checkliste
  • … zum Stichwort: Feedback-Regeln
  • … zum Stichwort: Kritik

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Tags: Personal




2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Tim // Nov 15, 2009 at 18:39

    Für mich ist das wichtigste bei solchen Feedback-Gesprächen, dass konkrete Handlungsempfehlungen niedergeschrieben werden und beim nächsten Feedbackgespräch auch kontrolliert wird, dass die Handlungsempfehlungen umgesetzt wurden. Das aufschlussreichste Gespräch nutzt nichts, wenn danach nur alles im “Archiv” verschwindet…

  • 2 Sandra // Nov 15, 2009 at 22:23

    Bei meinem alten Chef sind die Besprechungsmitschriften auch immer in der Schublade verschwunden, da hätte man sich den ganzen Spass auch gleich sparen können.
    Zum Glück ist jetzt besser und die Erkenntnisse werden auch sinnvoll umgesetzt.

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