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Spaß am Arbeitsplatz, aber richtig

März 12th, 2009 · 3 Kommentare

Dies ist der dritte Teil einer Serie von Artikeln, die von familienfreund.de zur Verfügung gestellt werden. Familienfreund widmet sich voll und ganz dem Thema Work-Life-Balance und bietet hierbei Unternehmen fachkundige Unterstützung an.

Noch die Faktoren der ersten beiden Artikel im Kopf? Gleich lesen sie den dritten und letzten Teil.

Neben dem Chef und den Kollegen spielt das Arbeitsumfeld eine große Rolle, wie viel Spaß wir in unserem Job haben.

Sind meine Kollegen bestrebt, Arbeit von hoher Qualität zu leisten? Ebenso wie Erfolge, so stacheln die Leistungen der Kollegen den eigenen Ehrgeiz an und das macht Spaß. Schnell verliert der Mitarbeiter die Lust, wenn um ihn herum wenig auf Qualität geachtet und keine Leistung erzielt wird. Behördenmentalität - rumsitzen, stempeln - sorgt für Depression.

Habe ich innerhalb der Firma einen guten Freund? Auch das war für die Berater von Gallup erstaunlich und neu. Zwischen dem Vorhandensein eines persönlichen Ansprechpartners, einem ‘privaten’ Zuhörer und der Mitarbeiterzufriedenheit gibt es einen Zusammenhang. Allerdings sind hier Steuerungsversuche wenig sinnvoll und können schnell ins Gegenteil umschlagen. Aber das Wissen um diese Tatsache ist enorm wichtig.

Hat jemand in den vergangenen sechs Monaten mit mir über meine Fortschritte gesprochen? Diese Frage reiht sich nahtlos in die festgestellten Einflussfaktoren zur Mitarbeiterzufriedenheit ein. Feedback über die erbrachte Leistung sollten zentraler Bestandteil von Mitarbeitergesprächen sein. aller halbe Jahre sollten sie diese nicht nur einplanen sondern auch für das persönliche und verbindliche Gespräch nutzen. im Einzelfall sollte der Arbeitnehmer auch häufiger die Chance erhalten, seine eigene Arbeit von außen zu betrachten. Natürlich geht es hier nicht nur um Lob. Stärken und Schwächen feststellen, die Erreichung von gesetzten Zielen überprüfen - all das hilft dabei, zu erkennen, wofür eigentlich gearbeitet wird.

Habe ich die Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln? Der letzte Punkt der us-amerikanischen Studie knüpft noch einmal an die Fort- und Weiterbildungen an. Wer gefordert werden will und gefördert wird - ist motivierter. Zusätzlich schaffen Seminare und Trainings immer auch eine Horizonterweiterung. Dadurch wird auch das Engagement gestärkt.

Ein Beispiel, dass unabhängig von der Studie hier gut passt, ist das Führungskräfteprogramm Common Purpose.

Am Ende eine einfache Bitte - empfehlen Sie einem Freund, einer Kollegin oder einem Mitarbeiter diesen Artikel. dann werden sie beide ‘fröhlicher’.

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Tags: Personal




3 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Manfred // Mrz 15, 2009 at 21:14

    Ich finde es unheimlich wichtig und vorbildlich, dass du die Work Balance innerhalb deiner Artikel mit ins Spiel bringst. Denn es gibt nichts Wichtigeres, als den Ausgleich einerseits und andererseits die Arbeitsqualität-denn sonst kommen Auswirkungen wie Burn-Out, die sich kaum noch vermeiden lassen.

  • 2 Tom // Mrz 30, 2009 at 17:27

    Die Work Balance finde ich auch sehr wichtig, habe die letzten Jahre fast nur an die Arbeit gedacht und bin nur haarscharf an einem Burn Out vorbeigeschrammt.
    Habe mir immer gedacht mir passiert sowas schon nicht, aber so kann man sich irren…

  • 3 Dominik // Nov 3, 2009 at 07:33

    Ein Burnout kann man schneller kriegen als man gucken kann, hab da leider Erfahrungen drin gemacht. Hab immer so gedacht, ja komm das machste noch kurz und das noch und das, weil irgendwann ist die arbeit dann auch getan…

    Naja war dann 4 Wochen auf Kur, weil einfach nichts mehr ging

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